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Ich möchte Sie mitnehmen auf eine fotografische Reise durch das Wallis. Wir alle kennen die erhabenen Landschaften und malerischen Dörfer, die das Wallis zu einer weltweit bekannten Tourismusdestination gemacht haben. Genau auf dieser Postkartenidylle liegt der Fokus. Allerdings sollen nicht die bekannten Bilder reproduziert werden, sondern soll in dieser Dokumentation untersucht werden, wie die Idylle aufgebaut wird. Im Zentrum sollen die Menschen und Bauten stehen, von denen wir kein Bild haben, ohne die das Wallis aber nicht existieren würde. Wie sieht der Alltag von Restaurant- und Hotelmitarbeitenden, Skilehrer:innen, Bergführer:innen, Reinigungspersonal, Landwirt:innen oder Bauarbeiter:innen aus? Welche Strassen, Lawinenverbauungen, Werkhöfe, Staumauern, Logistikzentren, etc. sind nötig?

Die Bauten werden als eigenständige ästhetische Objekte fotografiert, während die Menschen lebensnah in ihrem Arbeits- und Lebensumfeld porträtiert werden. Dadurch erweitert die Dokumentation das vertraute Bild des Wallis und stellt zugleich eine übergeordnete Frage: Wer und was hält die grosse Maschinerie des Tourismus am Laufen?